Geschichte Chinas

Zu den ältesten Hochkulturen und Zivilisationen der Menschheit gehört China. Erste schriftliche Aufzeichnungen über das Reich und seine Kultur reichen über 3500 Jahre zurück.

Anfänge

Die chinesische Kultur entwickelte sich am Rand der nordchinesischen Ebene. Um 1700v.Chr. hatte hier die Shang-Dynastie im Tal des Huang He ihren Ursprung. Diese Dynastie herrschte bis ins Jahr 1122v.Chr.Im Laufe dieser Epoche entwickelten sich der Gebrauch des Rades, das Bronzehandwerk eine erste Schrift und der Kalender. Später, während der Zhou-Dynastie, verbreitete sich die Lehre des Philosophen Konfuzius über die Grundlagen des Lebens. Die „Lehren des Konfuzius“ sind bis zum heutigen Tage überliefert und sind bis heute die Grundlagen des Lebens der Chinesen geblieben.

Darauf folgte die Quin-Dynastie, die zwar nicht lange währte und doch den bedeutendsten Kaiser, Quin Shihuang, hervorbrachte, der die wichtigsten Grundlagen des chinesischen Reichs legte. Er ließ die Nordgrenze Chinas durch die Große Mauer sichern und befestigen, und etablierte eine staatliche Beamtenschaft. In Lintong ließ er sich mit einer Armee von 6000 Terrakotta-Soldaten begraben.

Im Jahre 206v.Chr. begann die wahrscheinlich bekannteste Dynastie Chinas. Die Han-Dynastie. Rund vier Jahrhunderte lang herrschte diese Dynastie. Während dieser Epoche wurden für die heutige Zeit sehr wichtige Gegenstände erfunden wie zum Beispiel das Papier oder der Seismograf. In dieser Zeit kam der Buddhismus aus Indien nach China. Die Grenzen des Reichs wurden fast bis zur gegenwärtigen Ausdehnung erweitert.

Während der folgenden 300 Jahre der Tang-Dynastie erweiterte sich das Reich zum größten Reich der Erde. Immer wieder kann es zu Überfällen durch die Nomadenstämme aus dem Norden. Im 13. Jahrhundert lebten die meisten Chinesen im wärmeren Süden des Landes. Der Außenhandel entwickelte sich sehr gut.

Mongolische Regierung

1223 besetzten die Mongolen unter Dschingis Khan große Teile Chinas. 1260 erklärte sich Khublai Khan zum Kaiser Chinas mit der Hauptstadt Peking. Um das Jahr 1330 erstreckte sich das Reich von Kiew über den persischen Golf bis nach Birma und Korea, das durch die Mongolenstämme zusammengefügt worden war. Nach der Niederwerfung der Mongolen, erreichte die Ming-Dynastie 1368 wieder die Herrschaft. Es bildeten sich größere Städte. Die Porzellanmanufaktur und die Seidenherstellung erreichten eine besondere Perfektion. Trotzdessen blieb die Gesellschaft landwirtschaftlich geprägt, sie beruhte wirtschaftlich auf der bäuerlichen Landbevölkerung.

Im 17.Jhrh. kehrte die Quing-Dynastie zurück und mit ihr die nördliche Bevölkerung, die aus den Nachkommen der Mongolen bestand.
19.Jhrh bis zur Gegenwart
Zum 19.Jhrhundert hin verfiel das Reich auf Grund von Hungersnöten und der schwachen Regierung und wurde somit von anderen Ländern beeinflusst. In den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts verfiel sie der Diktatur unter Mao Zedong und erlebt jetzt als eine Demokratische Republik einen Aufschwung.