Chinesische Astrologie – der Blick in die Sterne mit langer Geschichte

Die chinesische Astrologie lässt sich 5000 Jahre zurückverfolgen. Damals war der Verlauf des Lebens und die Eigenschaften eines Menschen genauso interessant wie heute. Vor allem das Thema Liebe – mancher Sternendeuter wurde aufgesucht, um ein Liebestarot legen zu lassen.

Wesentliche Unterschiede zur abendländischen Astrologie

Im Reich der Mitte rechnen die Astrologen in Mondjahren, das Mondjahr beginnt nicht am 1. Januar, sondern in der Zeit zwischen Ende Januar und Mitte Februar. Ein Tierkreiszeichen regiert ein ganzes Mondjahr. Die Sterndeuter waren sicher, dass alle Menschen eine charakterliche Bindung an ihr Geburtsjahr haben und dass alle zwölf Jahre ein ähnlicher Menschentyp geboren wird.

Wichtige Merkmale für die genaue Erstellung des chinesischen Horoskops

1. Die zwölf Tierkreiszeichen. Nach einer Legende rief Buddha eines Tages alle Tiere zu sich, aber nur zwölf sind seinem Ruf sofort gefolgt. Zuerst die Ratte, dann der Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und zuletzt das Schwein. Um diese folgsamen Tiere zu belohnen, hat Buddha jedem ein Jahr geschenkt, das es mit seiner Charakteristika beeinflussen darf. So kam es zum zwölfjährigen Rhythmus und den zwölf Tierkreiszeichen in der chinesischen Astrologie.
2. Die Doppelstunden des Tages. Ähnlich den Aszendenten in der abendländischen Astrologie bezieht der chinesische Astrologe die Geburtsstunde eines Menschen in seine Berechnungen mit ein. Der Tag hat zwölf Doppelstunden, die jeweils einem Tierkreiszeichen zugeordnet werden: von 23.00 Uhr bis 0.59 Uhr herrscht die Ratte, von 1.00 Uhr bis 2.59 Uhr der Büffel, usw.
3. Yin und Yang. Yin ist das Dunkle, die Erde, das Weibliche, Nachgiebige. Yang ist das Helle, der Himmel, das Männliche. Yin und Yang sind das ständig Rotierende im Leben des Menschen. Sie beeinflussen Glück, Erfolg und Gesundheit.
4. Die fünf Elemente (Wasser, Feuer, Erde, Holz und Metall) werden dem Geburtsjahr zugeordnet. Wenn im Geburtsjahr das Element Wasser herrscht, so bedeutet das Liebesglück, aber auch Hang zu Illusion und wenig Realitätssinn. Das Element Holz lässt einen friedliebenden Menschen erkennen, der oft zu gutmütig ist. Das Element Feuer steht für den temperamentvollen Menschen, der Karriere ansteuert, aber zu Arroganz und Unterdrückung anderer neigt. Das Element Metall steht für Härte und Risikofreude, dieser Mensch verteidigt gern Schwächere. Das Element Erde steuert hohe Ideale an, ist selbstbewusst und korrekt, aber auch stur.
5. Die Jahreszeiten. Im Sommer Geborene sind lebhaft und warmherzig. Im Herbst Geborene sind reifer als andere, introvertiert, planen viel, aber führen wenig durch. Wintermenschen sind zurückhaltend und sachlich, Frühlingstypen aufgeschlossen und selbstbewusst.